Ein Pumpspeicherkraftwerk im zukünftigen Tagebausee Hambach ist für Kerpens neue Energieinfrastruktur unverzichtbar
Die Vorlage der Verwaltung, Drs.-Nr. 520/24, im Planungsausschuss am 19.11.2024 ohne Not schon im Vorhinein die Möglichkeiten für ein Pumpspeicherkraftwerk im Tagebausee Hambach als unnötig für Kerpen zu erklären, gilt es zu verhindern. Auch im Sinne einer gedeihlichen ökonomischen Zukunft unserer Stadt und ihrer Region.
Erst im neuen Jahr werden die Ergebnisse der Landtags aufgrund der Anhörung am 25.11.2024 zu diesem Thema vorliegen. Mit einer Abstimmung hierzu aufgrund eines Antrags in dieser Sache von der dortigen SPD-Fraktion, zu finden unter MMD. 18/7930 "Sichere Energie und günstiger Strom durch einen innovativen Stromspeichersee" vom 25.06.2024, wird u.W. voraussichtlich im Februar/März zu rechnen sein. Dies gilt es aus unserer Sicht schon aus Transparenzgründen abzuwarten.
Zudem gibt es eine entsprechende neue Speicher-Strategie der Bundesregierung, in der explizit den Pumpspeicherkraftwerken als Langzeitlösung ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Abgesehen davon ist es auch im Sinne des Haushalts der Stadt, Gewerbesteuer in erheblichem Umfang von einer zukünftigen "Kerpener Speicher – GmbH” erzielen zu können. Auch für die Entwicklung von neuen Arbeitsplätzen in der Region ist eine solche innovative Investition von Nutzen.
Schon im Vorfeld einer möglichen Machbarkeitsstudie diese aus Kerpener Sicht für unnötig erklären zu lassen, ist daher für unsere Fraktion nicht nachvollziehbar oder gar hinnehmbar.
