Kerpen Pass – Sozialpässe im Rhein-Erft-Kreis vereinheitlichen und wechselseitig anerkennen!
Die Linksfraktion beantragt:
Der Rat der Kolpingstadt Kerpen fordert den Bürgermeister dazu auf, sich für eine einheitliche Ausgestaltung von Sozial-Pass-Vergünstigungen für Empfänger:innen von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld im Kreis einzusetzen, sodass die kommunalen Sozialpässe wie der Kerpen Pass im Rhein-Erft-Kreis möglichst aufeinander abgestimmt sind und wechselseitig anerkannt werden.
Begründung: DIE LINKE. Kerpen unterstützt die Sozialpass-Initiative auf Kreisebene.1 Die Ausrichtung der Vergünstigungen der Sozialpässe in Rhein-Erft auf den Wohnort und ihre jeweilig unterschiedliche Ausgestaltung in Kerpen gegenüber Pulheim usw. sind aus unserer Sicht nicht zeitgemäß bzw. kommunizierbar. Eine kreisweite Ausgestaltung der Sozialpässe stärkt den Zusammenhalt innerhalb des Rhein-Erft-Kreises. In jedem Fall profitieren Menschen und Familien mit geringem Einkommen durch die Erweiterung der Angebote an Vergünstigungen über die Stadtgrenze hinaus.2
1 Vgl. Antrag zur Sitzung des Kreistages am 11.03.2012 „Sozialpässe vereinigen – Teilhabe stärken – Interkommunale Zusammenarbeit ausbauen“ der Linksfraktion im Kreistag Rhein-Erft.
2 Für DIE LINKE. Kerpen wäre in der Hinsicht Sozialpässe wechselseitig anerkennen! eine regionale Zusammenarbeit über Rhein-Erft hinaus z.B. mit Köln natürlich besonders erstrebenswert. Denn nur hier gibt es die Möglichkeit, etwa eine Oper oder einen Zoo zu besuchen.
