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Jürgen Greggersen

Kerpen – mit Links in die Zukunft!

In Anwesenheit zahlreicher Gäste wählten die Mitglieder der Partei DIE LINKE. Kerpen am Freitagnachmittag in der MZH Neubottenbroich ihre Kandidat*innen für die kommende Stadtratswahl am 13.09.2020. Annetta Ristow, Angestellte in der sozialen Arbeit aus Brüggen, die DIE LINKE seit 2014 im Kerpener Stadtrat vertritt, wurde einstimmig auf Platz eins der Liste gewählt. Es folgten auf den weiteren fünf Plätzen: Dr. Hans-Jürgen Greggersen (Elektro-Installateur und Kunsthistoriker) aus Horrem, Jan Schiffer (Student) aus Buir, Thomas Ristow (Bürokaufmann und Sprachwissenschaftler) aus Brüggen, der Kerpener Wolfgang Scholz (Grafik-Designer) und aus Sindorf Jutta Decruppe-Fiebig (Volljuristin). Daneben stimmten die Mitglieder über die 23 Direktkandidat*innen der Wahlkreise ab.

In seiner Eröffnungsrede betonte Jürgen Greggersen, Sprecher der Linken in Kerpen, dass es nicht nur in Krisenzeiten zu den wichtigsten Aufgaben eines politischen Gemeinwesens zählt, die Grundbedürfnisse aller seiner Einwohner*innen zu sichern. Dazu zählen vor allem Gesundheitsvorsorge, Wohnraum, Nahrung, ein Recht auf Bildung und ein menschenwürdiges Dasein sowie sozialer Teilhabe und nicht zuletzt eine lebenswerte Umwelt für uns und die folgenden Generationen. Das Gemeinwohl der Menschen dürfe nicht dem Gewinnstreben privater Unternehmen unterworfen werden, sondern gehöre in die öffentliche Hand.

Nach ihrer Wahl verdeutlichte Annetta Ristow die Grundzüge der zukünftigen Politik der Linken in Kerpen: „Es ist ein Skandal, wenn in einer Stadt wie Kerpen über zwanzig Prozent der Kinder von Armut betroffen sind. Diesem Missstand abzuhelfen ist einer der wichtigsten Aufgaben der kommunalen Politik.“ Schwerpunkte künftiger linker Politik in Kerpen beträfen nach wie vor den sozialen Wohnungsbau, die Beseitigung ärztlicher Unterversorgung und die um sich greifende Altersarmut sowie der kommende Strukturwandel im Revier, von dem auch Kerpen betroffen sein wird. Damit dieser nicht auf Kosten von Arbeitsplätzen und Umwelt gehe, setze sich die Linke für einen sozialen und ökologischen Umbau ein.