Trockenheit setzt Feldern im Rhein-Erft-Kreis zu. Die kurzsichtigen Forderungen der Landwirtschaft
Die Ernte von Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben sowie Obst und Gemüse sowie die Futterversorgung der Tiere sind gefährdet, so die Kreisbauernschaft (zitiert in Radio Erft vom 30.07.2026). - Das betrifft uns alle. Sich solidarisch mit der Landwirtschaft zu zeigen ist das eine, das andere ist aber, statt bloße Symptombekämpfung zu betreiben, die notwendige Beseitigung der Ursachen von Dürren, Extremwetter oder Waldbränden usw. anzugehen, die Verantwortung für den katastrophalen Lauf unserer trostlosen Zivilisation zu übernehmen und die Komplizenschaft mit der Demenz in Politik und Ökonomie zu beenden!
Risikoausgleichsrücklagen, wie von der Kreisbauernschaft gefordert, so sinnvoll sie akut sind für die leidende Landwirtschaft, stellen keine dauerhafte Lösung für Dürren & Extremwetterfolgen infolge der menschengemachten Klimaveränderungen dar, sondern ein schneller Ausstieg aus Kohle, Öl & Gas. Ein kleiner Kreis von Großkonzernen verursacht den Großteil der globalen Treibhausgasemissionen. Deren Profitorientierung prägt das Weltbild der konservativ-autoritären Klimaleugner*innen in Regierung & Parlament und über unsere Infrastrukturen das alltägliche Angebot, wodurch individuelles Fehlverhalten befördert wird. Die Ignoranz in Politik & Ökonomie gegenüber dem Klimakollaps gehört beendet! Gelder sollten also in den fossilen Ausstieg und die Vergesellschaftung der Energiekonzerne fließen, statt bloß finanziell Symptome zu lindern.
